Dieser Artikel wurde maschinell aus dem koreanischen Original übersetzt. Lesen Sie das koreanische Original

Samstag, 4:45 Uhr. Noch bevor die Häusermeile im Stadtzentrum richtig erwacht ist, gebe ich die Adresse des Golfplatzes ins Navigationssystem ein und fahre auf den Olympic Highway. Die frühmorgendliche Fahrt zum Golfen ist immer von einer seltsamen Mischung aus Anspannung und Vorfreude begleitet. Wäre es der ohnehin schon verstopfte Berufsverkehr unter der Woche, hätte mich eine Welle rhododendronfarbener Verärgerung übermannt, aber auf der freien Straße am frühen Morgen eines Wochenendes wirken selbst die Zahlen auf dem Tacho fröhlich.

Der eigentliche Beginn des Golfsports ist nicht der Abschlag des ersten Lochs. Unsere Runde beginnt bereits in dem Moment, in dem wir uns in der Morgendämmerung zum Treffpunkt begeben, um unsere Mitspieler abzuholen. Da Golf traditionell zu viert gespielt wird, kommt es häufig zu Fahrgemeinschaften: Wir quetschen vier riesige Caddy-Bags und vier Boston-Bags in ein einziges Auto, um weite Strecken zurückzulegen.

Schaut man sich Online-Golf-Communities oder soziale Medien an, entbrennen oft hitzige Debatten darüber, in welches Auto vier Golftaschen passen. Deshalb gelten große SUVs oder importierte Kombis als Traumwagen für Golfer. Doch seien wir ehrlich: Wichtiger als Größe oder Marke des Autos sind die Umgangsformen der Personen, die sich in diesem beengten Raum vergnügen. Egal wie luxuriös das Auto ist, wenn dem Fahrer durch die Rücksichtslosigkeit des Beifahrers übel wird, dürfte die Golfrunde an diesem Tag wohl kaum angenehm werden.

Die heutige dritte Geschichte aus der Reihe „WILD IMAGINATION“ ist ein zutiefst persönlicher Leitfaden für „Fahrgemeinschafts-Etikette für vernünftige Mitfahrer“, der – unabhängig von den technischen Daten des Automodells – eine morgendliche Fahrgemeinschaft zur coolsten und angenehmsten Reise der Welt macht.

011. Sobald sich der Kofferraum öffnet, zeigt sich der Unterschied zwischen einem Meister und einem Anfänger.

Die erste Hürde beim Mitfahren in einer Fahrgemeinschaft ist das Verladen des Gepäcks. Sobald der Fahrer im Morgengrauen am Treffpunkt ankommt und den Kofferraum öffnet, kann man ungefähr abschätzen, wie erfahren der Golfer auf dem Platz ist. Anfänger schieben dem Fahrer meist ihre riesige Caddy-Tasche und ihre Boston-Bag in die Hand, sagen: „Oh, Entschuldigung, meine Tasche ist etwas schwer, nicht wahr?“ und verschwinden hinter dem Wagen.

Wahre Meister mit gesundem Menschenverstand erwarten niemals, vor dem Koffer wie Könige behandelt zu werden.

  • Schlägerhauben abnehmen und Namensschilder prüfen: Bevor Sie im Auto ankommen, überprüfen Sie unbedingt, ob die Schlägerhauben für Ihren Driver und Ihre Hölzer in Ihrer Golftasche fest verschlossen sind. So vermeiden Sie, dass Sie beim Einladen versehentlich die teure Ausrüstung des anderen beschädigen. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihr Namensschild gut sichtbar anzubringen, damit Ihre Taschen nicht verwechselt werden.
  • Stellen Sie Ihre Boston-Tasche unter Ihre Füße: Der Kofferraum bietet ausreichend Platz für vier große Golftaschen. Wenn Sie Ihre Boston-Tasche achtlos hineinwerfen, nur weil es geräumig aussieht, kann es beim Einladen der Tasche des letzten Spielers zu einem Chaos kommen. Sie müssen dann alles auspacken und wie bei Tetris neu stapeln. Es gehört zum guten Ton, Ihre Boston-Tasche und Ihre Schuhtasche sorgfältig zu behandeln und sie unter Ihre Füße oder auf Ihren Schoß zu stellen.
  • Der Fahrer übernimmt beim Beladen die Führung: Die Krümmung und Tiefe des Kofferraums variieren von Auto zu Auto. Ob die Gepäckstücke senkrecht oder waagerecht abwechselnd gestapelt werden, sollte am besten dem Fahrer überlassen werden, da er das Auto am besten kennt. Anstatt ungefragt Ratschläge zu erteilen wie „So passt das nicht rein“, sollte man dem Fahrer helfen, indem man die Gepäckstücke von unten festhält, damit er sie leichter anordnen kann.

022. Der Beifahrersitz, nicht der „Beifahrersitz“, sondern der „Copilotensitz“.

Der Beifahrersitz neben dem Fahrer ist nicht bloß ein Ehrenplatz, der für eine geräumige und komfortable Fahrt frei bleibt. Genau wie ein Navigator, der den Fahrer bei einer Rallye einweist, muss der Beifahrer in einer morgendlichen Fahrgemeinschaft zum verlässlichsten Partner des Fahrers werden.

Der schlimmste Beifahrer ist derjenige, der sich sofort nach dem Einsteigen in die Rückenlehne zurücklehnt, sagt: „Ich war gestern Abend lange wach, also werde ich jetzt schlafen“ und sich eine Schlafmaske aufsetzt. Autofahren im Morgengrauen ist anstrengender für die Augen, als man denkt, und man verliert leicht die Konzentration, sobald man auf der Autobahn ist. Die Einsamkeit und Müdigkeit eines Fahrers, der allein am Steuer sitzt, während alle anderen schlafen, sind gefährlicher, als man vermuten würde.

  • Werde zum DJ: Wenn du ins Auto steigst, frag den Fahrer unauffällig nach seinem Musikgeschmack oder spiel ihm eine ruhige, aber anspruchsvolle Playlist vor, um ihn auf den frühen Morgen einzustimmen. Statt lauter Clubmusik oder einschläfernder Klassik ist City Pop oder Indie mit dem richtigen Rhythmus eine gute Wahl.
  • Navigations-Check: Moderne Navigationssysteme sind zwar hervorragend, doch manchmal ist ein abrupter Spurwechsel beim Einfahren in eine Autobahnkreuzung oder einen Autobahnanschluss erforderlich. Gibt der Beifahrer dezente verbale Anweisungen, z. B. „In 1 km rechts abbiegen“ oder „Wenn Sie hier abfahren, sind Sie direkt an der Mautstelle“, halbiert sich die Ermüdung des Fahrers.
  • Kaffee und Snacks rechtzeitig bereitstellen: Wenn Sie vor der Abfahrt an einer Raststätte anhalten oder einen Drive-in nutzen, ist es nicht nur aufmerksam, sondern unerlässlich, die Getränkewünsche des Fahrers im Voraus zu erfragen und entsprechend zu bezahlen. Bietet ein Beifahrer während der Fahrt einen Strohhalm an oder packt kleine Snacks wie Mini-Schokolade oder -Gummibärchen ein, wird der Fahrer diese gerne nächste Woche wieder abholen.

033. Präzise Berechnungen, warme Herzen: Die Studie zur Kraftstoff- und Mautabrechnung

Ein oft übersehener Streitpunkt bei regelmäßigen Fahrgemeinschaften sind die Kosten. Die Person, die jedes Mal das Auto stellt, trägt die gesamte Last der versteckten Ausgaben, darunter Spritkosten, Mautgebühren, Wertverlust des Fahrzeugs durch lange Fahrten und sogar die Kosten für die Autowäsche. Versucht diese Person jedoch, die Situation mit einem simplen „Danke für deine Mühe heute! Gute Fahrt!“ beim Aussteigen zu beschönigen, ist es schwierig für eine Fahrgemeinschaft, lange zu bestehen, egal wie gut die Absicht dahinter auch sein mag.

Frühmorgens Fahrgemeinschaften bilden, eine nette Geste, um den Kofferraum zu füllen
Frühmorgens Fahrgemeinschaften bilden, eine nette Geste, um den Kofferraum zu füllen Photo by Malte Luk on Pexels

Es kommt jedoch selten vor, dass ein Fahrer jedes Mal nach der Kontonummer fragt und sagt: „Die Benzinrechnung belief sich auf so und so viel, teilen wir sie also genau in Viertel auf.“ Das liegt daran, dass die direkte Bitte um Geld etwas unpersönlich wirkt. Daher müssen die Mitfahrer die Kosten selbst und mit gesundem Menschenverstand regeln.

Am saubersten ist es, einen inoffiziellen Manager für die jeweilige Runde zu ernennen.

Es war mir unangenehm, jedes Mal nach ihrer Kontonummer zu fragen, aber es wäre schade gewesen, es einfach dabei zu belassen, da sie drei Stunden hin und zurück gefahren waren. Es fühlte sich für uns beide viel angenehmer an, sie einfach im Clubhaus auf einen kleinen Imbiss einzuladen.
Fahrgemeinschaftspartner im 3. Jahr

Es handelt sich dabei um eine Methode, bei der drei Freunde, die eine Fahrgemeinschaft bilden, den Fahrer selbstverständlich von den anfallenden Kosten auf dem Golfplatz an diesem Tag befreien oder seinen Anteil im Voraus bezahlen (z. B. Clubhausgebühren, Mittagessen oder Caddie-Gebühren). Dies geschieht mit dem Kommentar: „Du hast heute hart gearbeitet, um hin und zurück zu fahren, deshalb laden wir dich ins Clubhaus ein!“

Falls Sie die Rechnung separat begleichen müssen, berechnen Sie nach Ihrer Heimkehr die Mautgebühren und die ungefähren Spritkosten im KakaoTalk-Gruppenchat und bedanken Sie sich umgehend mit einem Geschenkgutschein oder einer Banküberweisung. Wichtiger als der Geldbetrag ist die Wertschätzung, die Ihre Bemühungen zeigt.

04Abspann: Die Luft im Auto verändert das Ergebnis auf dem Spielfeld.

Wer schon mal in einer Fahrgemeinschaft war, kennt das: Die Anspannung beim ersten Abschlag des Tages hängt komplett davon ab, worüber man sich im Auto unterhalten hat und wie die Stimmung während der ein- oder zweistündigen Fahrt war. An Tagen, an denen man sich über den Alltag austauscht und die ganze Zeit im Auto lacht, kann man einen verfehlten Schlag auf dem Golfplatz gelassen wegstecken. Umgekehrt: An Tagen, an denen bedrückende Stille herrscht oder ein Wortgefecht entsteht, erstarrt seltsamerweise sogar der Schwung.

Letztendlich zeichnet sich ein großartiger Golf Tourer SUV nicht durch sein großzügiges Platzangebot aus, sondern durch die Sorgfalt und Wärme, die ihn durchdringen. Es ist die Haltung, den Komfort des Beifahrers über den Markenwert zu stellen und den Händen, die das Lenkrad umklammern, ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln.

Wenn Sie dieses Wochenende früh auf dem Beifahrersitz sitzen, warum versuchen Sie nicht, ein etwas freundlicherer Co-Pilot als sonst zu sein? Sobald wir die Mautstelle passiert haben, wird selbst der Morgennebel, der draußen aufzieht, wie eine prächtige Kulisse für unser gelungenes Abenteuer wirken. Mehr Spaß, mehr Lebensqualität!

#EDIT #Fahrgemeinschaften#Golfkultur#Lebensstil
JIUU
JIUU · club14-Redakteur
Ein Club14-Redakteur, der sich ein schöneres Alltagsleben innerhalb und außerhalb des Golfplatzes vorstellt. Verantwortlich für den Redaktionsbereich.