Dieser Artikel wurde maschinell aus dem koreanischen Original übersetzt. Lesen Sie das koreanische Original
01Prolog: Die zwei ewigen Obsessionen südkoreanischer Männer
Hört man den Gesprächsthemen bei Treffen gewöhnlicher südkoreanischer Männer in ihren 40ern und 50ern genau zu, so laufen die Gespräche schließlich, wie vorher vereinbart, auf genau zwei Dinge hinaus: „Golf-Abschlagweite“ und „männliche Ausdauer (sexuelle Funktion)“.
Ein Mann, der seinen Driver an einem Wochenende 20 Meter weiter schlägt als seine Spielpartner, verspürt einen Stolz, der heller strahlt als jede Medaille der Welt. Umgekehrt ist der Anblick eines Mannes, der zum „Kurzschläger“ degradiert wurde und seinen zweiten Schlag zuerst ausführen muss, unglaublich einsam.
Das Interessante daran ist, dass diese Besessenheit von der Schlagweite frappierend der Besessenheit von Ausdauer ähnelt, die im Schlafzimmer als Statussymbol gilt. Für Männer mittleren Alters ist die Schlagweite nicht nur ein technischer Wert zur Verbesserung ihres Golf-Scores. Sie wird als „instinktiver Indikator“ interpretiert, der ihre körperliche Jugendlichkeit, Männlichkeit und biologische Leistungsfähigkeit beweist. Folglich löst schon die Bemerkung eines Caddies, dass ihre Schlagweite nachgelassen hat, ein tiefes inneres Trauma aus, als hätte man ihnen eine Diagnose für nachlassende Ausdauer gestellt.
Die Geschichte, die ich heute behandeln werde, ist ein Tabuthema, das die meisten etablierten Sportmedien und medizinischen Fachzeitschriften aus Scham bisher gemieden haben, über das aber in koreanischen Golfclubs und -räumen allabendlich mit großer Leidenschaft diskutiert wird. Es handelt sich um eine gewagte Untersuchung der eigentümlichen Aberglauben, die sich zwischen dem geheimen Ausdauermanagement erfolgreicher Männer mittleren Alters und ihren Golfschwungweiten verbergen.
02Die rote Pille im Golfbag und das Geheimnis der Schlagweite
Als Redakteur und langjähriger Golfspieler beobachte ich oft ein interessantes Bild, wenn die Golftaschen von Geschäftsleuten mittleren Alters vor oder nach einer Runde in der Umkleidekabine oder im Clubhaus geöffnet werden. Zwischen hochwertigen Schaffellhandschuhen und Entfernungsmessern blitzen dann verstohlene Gegenstände hervor: Medikamente gegen Erektionsstörungen wie Viagra und Cialis oder diverse Potenzmittel, die direkt aus dem Ausland importiert werden.
Zuerst dachte ich, es sei einfach ein unverzichtbares Getränk für die After-Party nach der Golfrunde. Doch eines Tages wunderte ich mich, als ich einen älteren Golfer mit einstelligem Handicap, der eine Vermögensverwaltungsfirma in Gangnam leitet, 30 Minuten vor seinem Abschlag problemlos eine Pille schlucken sah. Also fragte ich ihn: „Bruder, nimmst du die schon?“ Die Antwort war eindeutig.
Hey, du hast echt keine Ahnung. Wenn du das nimmst und damit spielst, ändert sich deine Schlägerkopfgeschwindigkeit auf den ersten neun Löchern. Ich sag's dir, die Durchblutung ist anders.Geschäftsführer einer Vermögensverwaltungsfirma in Gangnam, alleinstehender Golfer
Es ist schwierig, dies einfach als ein absonderliches Volksheilmittel für Männer mittleren Alters abzutun, da es durchaus plausibel klingt. Der Hauptwirkmechanismus von Medikamenten gegen Erektionsstörungen besteht darin, die Blutgefäße zu erweitern, um die Durchblutung bestimmter Bereiche zu steigern. Der Glaube, dass sich dieser erweiternde Effekt bis zu einem gewissen Grad auf den gesamten Körper auswirkt, ist der Hintergrund für die Verbreitung dieser Idee.
Ein Golfschwung ist eine kraftvolle, blitzschnelle Bewegung, die den Rumpf mithilfe der Bodenreaktionskraft des Unterkörpers in Sekundenbruchteilen rotiert. Vielleicht kursiert deshalb unter manchen Golfern mittleren Alters, die von der Schlagweite besessen sind, der Glaube, diese Pille sei ein „Wundermittel für mehr Weite“ – doch das ist lediglich ein Mythos, der auf dem Golfplatz umgeht und medizinisch nicht belegt ist. Es ist, als würde ein Mittel zur Erektionsförderung auf dem Golfplatz wie ein Talisman eingesetzt, um den Schlägerkopf aufrecht zu halten.
03Das eine Hormon, das sowohl beim Golf als auch im Schlafzimmer regiert: Testosteron.
Der eindeutigste biologische Zusammenhang zwischen Fahrdistanz und Ausdauer ist das männliche Hormon Testosteron.
Laut medizinischen Experten sinkt der Testosteronspiegel bei Männern ab Ende 30 jährlich merklich. Typische Symptome eines sinkenden Testosteronspiegels sind abnehmende Muskelmasse, vermehrtes Bauchfett und verminderte Libido. Beim Golf führt dies zu einem Verlust an Muskelmasse in den Beinen, was die Schwunggeschwindigkeit und die Schlagweite verringert; im Schlafzimmer kann es zu Angstzuständen führen.
Genau deshalb unternehmen erfolgreiche Männer mittleren Alters so viel, um ihren Testosteronspiegel aufrechtzuerhalten – sie besuchen Fitnessstudios, essen teure Aale und lassen sich Hormone spritzen. Der von ihnen regulierte Hormonspiegel zeigt sich in erster Linie in sichtbaren Ergebnissen auf dem Spielfeld.
Männer mit gut entwickelter Unterkörper- und Gesäßmuskulatur können ihr Becken beim Schwung kraftvoll rotieren, wodurch enorme Energie direkt auf den Ball übertragen wird und so für überragende Weite gesorgt wird. Auch die altbekannte Golfweisheit „Golfer mit starken Hüften und Oberschenkeln sind auch im Bett stark“ steht in Zusammenhang mit diesem Hormonhaushalt. Man geht davon aus, dass mit zunehmender Muskelmasse im Unterkörper auch der Testosteronstoffwechsel aktiver wird. Ein genauer kausaler Zusammenhang ist zwar medizinisch noch nicht belegt, doch lässt sich kaum bestreiten, dass Golfer, die auf ihren Körper achten, sowohl auf dem Golfplatz als auch im Schlafzimmer an Selbstvertrauen gewinnen.
04Das Ökosystem der Screen-Golf-Zimmer und der Verführung ab 19 Jahren
„Screen-Golf-Räume“, eine einzigartige Form der Golfinfrastruktur, die es nur in Korea gibt, sind Räume, in denen die Dynamik von Schlagweite und Ausdauer auf die offensichtlichste und zugleich diskreteste Weise ausgelebt wird. Anders als die weitläufigen Fairways im Freien werden diese dunklen, abgeschlossenen Räume mit geschlossenen Wänden, bequemen Sofas und gelieferten Getränken und Snacks zu eigentümlichen Treffpunkten und einer Erweiterung des Unterhaltungsangebots.
In manchen virtuellen Golfräumen finden jedes Wochenende bizarre Wettspiele statt. Dabei werden kindische, aber treffende Witze ausgetauscht, wie zum Beispiel: „Wer heute die kürzeste Abschlagweite hat, lädt uns nächste Woche in eine Hostessenbar ein“ oder „Wenn der Ball auf diesem Loch nicht weit fliegt, beweist das, dass deine Ausdauer nachgelassen hat.“
Noch bitterer ist die Realität, wenn Bildschirmgolf als Mittel für heimliches Flirten und Annäherungsversuche zwischen Männern und Frauen missbraucht wird. Gemeint ist die sogenannte „Bildschirmunterhaltungskultur“, in der an Wochenendabenden Trinkgelage in Kinosälen stattfinden, begleitet von Hostessen oder Mitarbeitern der Unterhaltungsbranche.
Männer versuchen verzweifelt, den Frauen neben ihnen gleichzeitig ihre Männlichkeit und ihren Reichtum zu demonstrieren, indem sie die auf dem Bildschirm angezeigte „Ballgeschwindigkeit von 70 m/s“ nutzen. Geschäftsleute mittleren Alters zücken ihre Brieftaschen angesichts der übertriebenen Ausrufe der Frauen, die jedes Mal laut werden, wenn sie den Driver schlagen: „Oh mein Gott, Chef, warum sind Sie so stark? Sie sind ein Monster!“ Es ist eine Szene, in der der Kampf um die Weite des Abschlags auf dem Golfplatz in den geschlossenen Raum eines Fernsehraums übergeht und sich in einen urtümlichen Hormonkampf um sexuelle Attraktivität verwandelt.
05Anmerkung der Redaktion: An die Männer, die den trügerischen Zahlen verfallen sind.
Die körperlichen Veränderungen im Alter sind ein unumstößliches Naturgesetz. Der übermäßige Wunsch, mit einem Körper mittleren Alters, der die Elastizität der Zwanziger verloren hat, jedes Mal 250-Meter-Drives zu schlagen, führt nur zu starken Fehlschlägen und Bällen ins Aus auf dem Golfplatz und hinterlässt im Schlafzimmer lediglich ein Gefühl der Frustration aufgrund von Ungeduld.
Die wahren Meister des Golfsports – also Golfer mit einem einstelligen Handicap – verlassen sich nicht allein auf die Weite ihrer Abschläge. Sie vervollständigen ihr Ergebnis mit präzisen Eisenschlägen, geschmeidigen Wedgeschlägen rund ums Grün und einem sicheren Putten.
Gilt das nicht auch für die geheime Welt der Erwachsenen? Liegt der wahre Schlüssel zur Würde im Schlafzimmer vielleicht nicht in waghalsigen, kraftlosen Abschlägen, sondern in einem raffinierten Kurzspiel, das Rücksicht auf den Gegner und gute Manieren beweist? Beim Anblick der jämmerlichen Flügelschläge von Männern mittleren Alters, die mit angespannten Handgelenken und Schultern den Driver schwingen und verkünden: „Ich bin noch nicht tot!“, werden die Fernseh-Golfstudios im ganzen Land heute Abend wieder einmal rot gefärbt von den Hormonen der Arroganz und Begierde.
Damit endet die pikante Klatschkolumne in der Rubrik [EDITOR'S CHOICE]. In der nächsten Ausgabe berichten wir ausführlich über die Realität der verzerrten Golf-Matching-Systeme, die im Zuge der Entwicklung von Dating-Apps entstanden sind. Wir wünschen unseren Lesern eine angenehme Golfrunde am Abend.

