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Sie haben wahrscheinlich schon viele Ratschläge zum Putten gehört, wie zum Beispiel, den Kopf, den Unterkörper und die Handgelenke ruhig zu halten. Der gefährlichste Ratschlag ist jedoch, die Handgelenke ruhig zu halten.
01Es gibt keine Spieler mit vollständig fixierten Handgelenken.
Heutzutage gibt es viele Geräte, die Handgelenksbewegungen analysieren können. Wenn man einen Sensor anbringt, um dies zu überprüfen, stellt man fest, dass selbst der beste Spieler keine Handgelenksbewegungen aufweist. Jeder bewegt sein Handgelenk. Der einzige Unterschied liegt darin, ob es sinnvolle oder unsinnige Bewegungen gibt und ob diese zum richtigen Zeitpunkt oder übermäßig und unangebracht eingesetzt werden. Auch die Konstanz spielt eine wichtige Rolle.
02Drei Handgelenksbewegungen – vertikal, horizontal und rotatorisch
Die Bewegungen des Handgelenks lassen sich grob in drei Typen unterteilen: vertikale Bewegungen, bei denen sich das Handgelenk von der Seite betrachtet auf und ab beugt; horizontale Bewegungen, bei denen es sich von vorne betrachtet nach links und rechts beugt; und Rotationsbewegungen, bei denen sich der gesamte Unterarm dreht.
Die Drehbewegung des Schafts und die vertikale Biegebewegung sind beim Putten ungünstig. Die Drehbewegung führt zu einer unbeständigen Richtung, und die vertikale Bewegung des Schlägerkopfes bewirkt einen unregelmäßigen Treffpunkt und eine unregelmäßige Flugbahn. Daher ist es am besten, diese beiden Winkel exakt so beizubehalten, wie sie in der Ansprechposition sind.
03Das Problem ist die horizontale Bewegung – das Timing ist entscheidend.
Was den verbleibenden Punkt betrifft, so nutzen die meisten Amateure häufig horizontale Handgelenksbewegungen an Stellen, wo sie nicht angebracht sind. Deshalb wird empfohlen, das Handgelenk ruhig zu halten. Mit zunehmender Erfahrung entwickelt sich diese Handgelenksbewegung jedoch ganz natürlich an beiden Enden des Schlags – also genau dort, wo sich die Richtung ändert. Das ist vergleichbar damit, wie beim Angeln die Spannung am Ende einer Richtungsänderung leicht nachlässt.
Halten Sie den Schläger fest, lassen Sie Ihren Handgelenken aber etwas Spielraum. Ich meine damit nicht, dass Sie wild schwingen sollen; wenn Sie die subtile Bewegung Ihrer Handgelenke an beiden Enden spüren, ist das ein guter Rhythmus. Erfolgt diese Veränderung hingegen zu abrupt oder beugen sich die Handgelenke beim Rückschwung übermäßig in die entgegengesetzte Richtung, ist das kein guter Rhythmus.
Der häufigste Fehler von Amateuren ist, dass sie versuchen, die Handgelenke zu fixieren, und sie dann im Treffmoment übermäßig einsetzen. Dadurch ändert sich der Winkel, was zu Richtungs- oder Punktfehlern führt. Sobald Sie die gewünschte Schlagrichtung festgelegt haben, versuchen Sie daher, den Ball mit einem festen Griff zu treffen, während Sie den Handgelenken etwas Bewegungsfreiheit lassen. Das sorgt für ein deutlich besseres Ballgefühl.

